Jimmy Schlager. Ein Slang-Pop-Poet aus dem Weinviertel.

Jimmy Schlager erobert vom tiefsten Weinviertel aus das weite Land. Mit Texten, die voll von Wahrheit und Witz sind. Mit Melodien, die keinen kalt lassen. Und mit Conferencen zwischen den Nummern,  mit denen ein Liederabend zum „Musik-Kabarett“ wird.

5 Fragen an einen „improlektuellen Slang-Pop-Poeten“

Impro-was? Wie kommt’s zu der Selbstdefinition?

Improlektuell – weil meine Musik alle verbindet. Da kann sich der Intellektuelle etwas rausziehen, aber auch der einfach Gestrickte. Das geht sich für fast alle aus. Ich sag einmal: Bei 98% funktioniert’s. Und das ist toll. Denn ganz lange hatte ich großen Respekt vor Kabarett – einen Abend lang alleine spielen, das hätte ich mir nie zugetraut, eine zu hohe Kunst. In Verbindung mit meiner Musik klappt’s. Deshalb hab ich jetzt das Etikett „Musik-Kabarett“. Gut so!

Die Bühne – was bedeutet die für dich?

Da ist von großer Angst bis großem Spaß alles drin. Ich mag’s, wenn man das Publikum ein bissl verarscht. Aber es muss immer einen gewissen Anspruch haben. Auch die Lieder selbst. Die besten Lieder sind übrigens wie eine gut erzählte Geschichte. Kennt ihr die „Paniglgasse Nummer 17“ vom Danzer? Das ist so ein Lied, da entstehen sofort Bilder im Kopf.

Georg Danzer – eines deiner Vorbilder?

So richtige Vorbilder habe ich nicht. Aber beeinflusst haben mich viele Liedermacher dieser Generation. Danzer, Brauer. Die haben meine Brüder immer gehört. Und wenn sie damals in der Schule waren, habe ich mir ihre Platten geschnappt. Auch Bob Dylan. Den hab ich damals zwar nicht verstanden, aber diese Widerspenstigkeit in seinen Liedern, diese Borstigkeit, die hab ich gespürt.

Bevor du auf der Bühne gelandet bist, hast du anderen eine geboten – im Café K.U.L.T. in Gänserndorf. Wie war das?

Ich war ein guter Wirt. War da, habe mit allen geplaudert. Und wenn die Leute angesoffen sind, dann lernst du sie wirklich kennen. Aber generell hat es Spaß gemacht – wir waren eines der wenigen Kultur-Cafés, haben Konzerte und Ausstellungen organisiert, das Programm der Sommerszene mitgestaltet.

Und wann kam der Schwenk zur Musik?

Seit acht Jahren mach ich nur mehr Musik. Am Anfang hab ich Schlager zu Musik-Satire umgetextet. Haben nicht alle verstanden. Aber der „Schlager“ war da schon ein Begriff, deshalb hab ich mir den Künstlernamen behalten. Nur Jimmy heiß ich wirklich.

Danke fürs Gespräch, Hans Peter Stadlbauer!

Konzerttermine und Infos auf www.jimmyschlager.at

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